ETH Hönggerberg HIL
Zürich, 2010

Das in den siebziger Jahren gebaute Lehrgebäude für Architektur
und Bauwissenschaften HIL entspricht feuererpolizeilich,
aber auch sicherheitstechnisch nicht mehr den aktuellen
Vorschriften. Es werden architektonische Lösungen angestrebt,
welche die Architektur von Max Ziegler und Erik Lanter
sowie die optische Erscheinung sowenig wie möglich konkurrenzieren.

 

Ziele

  • Aktualisierung des Brandschutzes

  • Behebung der Sicherheitsmängel

  • gut eingefügte, architektonische Details um das Original zu wahren

  • Effiziente Bauabwicklung, geringe Störungen für den Lehrbetreib


Durch Nachahmung der originalen Spindeltreppentürme wurden
zwei zusätzliche Türme mit den gesetzlich geforderten
Breiten und Absturzvorschriften erstellt. Die bestehenden wurden
um die anstehenden Sicherheitsmassnahmen ergänzt.
In den Treppenhäusern wurden Brandschutzvorhänge in die
abgehängte Decke integriert, ohne das Erscheinungsbild zu
verändern. Im Brandfall werden diese Vorhänge das Treppenhaus
sichern.
Die schönen und markanten Treppengeländer entsprachen
nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mit einer aufwändigen
Detailierung wurden Verglasungen angebracht, welche
das Erscheinungsbild so wenig wie möglich beeinflussen.
Die zusätzlichen Fluchtwege und Türen aus den Hörsäalen
wurden so eingebaut, dass weder die Struktur noch die Architektur
in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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